

SO
NUS
FEMI
NÆ #9
ARTEMISIA GENTILESCHI & BARBARA STROZZI
Zwei Künstlerinnen zwischen Ruhm und Rufmord
14. & 15.11.26
Villa Elisabeth
Im Italien des frühen 17. Jahrhunderts waren Frauen stark gesellschaftlich kontrolliert – doch einige durchbrachen diese Fesseln. Die Malerin Artemisia Gentileschi und die Sängerin und Komponistin Barbara Strozzi standen trotz aller Widrigkeiten für Mut, Talent und kulturelle Bedeutung.
Artemisia überlebte Gewalt und einen skandalösen Gerichtsprozess, der sie demütigte, und entfaltete dennoch eine beeindruckende künstlerische Karriere. Barbara Strozzi, unehelich geboren und musikalisch hochbegabt, erlangte Anerkennung in Venedigs exklusiver Accademia degli Unisoni, wurde jedoch durch gesellschaftliche Stigmatisierung geprägt.
Das Konzert vereint Musik, Bild und Text: Madrigale, Kantaten, Arien und Duette von Strozzi, Francesca Caccini und Antonia Bembo treffen auf rezitierte Gerichtsprotokolle, Zeugenaussagen und ein projiziertes visuelles Mosaik aus Gentileschis Werken von Videokünstler Martin Boverhof. Unter der Regie von Iñigo Giner Miranda entsteht eine immersive Begegnung mit den Geschichten und Stimmen dieser außergewöhnlichen Frauen.
14. November 2026, 19:30 Uhr
15. November 2026, 17:00 Uhr
Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin
Ensemble Cité des Dames & Guests:
Amy Green - Sopran
Frieda Jolande Barck - Sopran
Miako Klein - Blockflöte & Barockvioline
Prisca Stalmarski - Barockvioline
Mirjam-Luise Münzel - Barockcello
Magnus Andersson - Laute & Theorbe
Jia Lim - Cembalo
Video: Martin Boverhof
Regie: Iñigo Giner Miranda
Dramaturgie: Guillem Borràs Garriga